Schlagwort-Archive: Bockbier

Schneider Weisse Aventinus Eisbock

Schneider Weisse EisbockSchneider Weisse Aventinus Eisbock ist ein sehr kräftiges Weizenbockbier der Weißbierbrauerei Schneider. Die Flasche wird von einem violetten, sehr adlig wirkenden Etikett geziert. Schon das Aussehen der Flasche machen neugierig auf den Geschmack der sehr eigenwilligen Weizenbier-Kreation.

Eisbock ist ein starkes Bier das nach einem speziellen Verfahren gebraut wird. Durch das Vereisen des Bieres wird dem Bier Wasser entzogen, vereinfacht ausgedrückt. Dadurch wird das Bier stärker und hat einen höheren Stammwürzegehalt.

Wie die Brauer auf diese Idee gekommen sind, wird in unterschiedlichen Geschichten und Anekdoten aufgearbeitet. Meist geht es darum, dass ein Brauerlehrling im Winter ein Fass mit gutem Bier auf dem Brauerei-Hof hat einfrieren lassen. Dadurch fand die Trennung zwischen der Bierwürze und Wasser statt. Das Bier wurde dadurch konzentriert. Als die Brauer entdeckten wie lecker das Eisbier schmeckte, perfektionierten sie das Verfahren. Weiterlesen

Kloster Andechs Doppelbock Dunkel

Andechser Doppelbock DunkelKloster Andechs Doppelbock Dunkel ist ein starker Doppelbock. Ein Doppelbock ist die noch stärkere Version des Bockbieres. Nach dem deutschen Biersteuer Gesetz, bedeutet die Bezeichnung Doppelbock, ein Bier was mindestens 18 % Stammwürze hat. Die Stammwürze ist nicht zu verwechseln mit dem Alkoholgehalt.

Das Kloster Andechs ist eine bayerische Klosterbrauerei mit langer Tradtion. Andechs liegt zwischen den großen, bayerischen Seen Starnberger See und Ammersee im nahen Umfeld von München.

Die Klosterbrauerei ist die größte, der noch existierenden Klosterbrauereien, die noch von einer Ordengemeinschaft geführt wird. Die Klosterbrauerei wird von den Benediktiner Mönchen von der Gemeinde Sankt Bonifaz München und Andechs geführt. Das Kloster und die Klosterbrauerei steht auf dem Heiligen Berg in Andechs und arbeitet nicht in erster Linie gewinnorientiert, sondern möchte die klösterliche Indentität bewahren. Die Mönche brauen natürlich auch nach den Gesichtspunkten biologischer Nachhaltigkeit. Die Klosterbrauerei vereint die Tradition des Klosters und Ordens mit modernster Brauereitechnologie. Das Biersortiment der Klosterbrauerei umfasst sieben Biersorten, die dem Bierliebhaber die Braukunst der Benediktiner Mönche näher bringen wollen. Weiterlesen

Weltenburger Kloster Asam Bock

Weltenburger Kloster Asam BockWeltenburger Kloster Asam Bock ein kräftiges Bockbier, genauer gesagt ein Doppelbock. Gebraut wird der Asam Bock von der bekannten Klosterbrauerei Weltenburg. Ein Doppelbock ist ein besonders stark eingebrautes Bier mit einer Stammwürze von mindestens 18%. Nicht zu verwechseln mit dem Alkoholgehalt, der liegt bei diesem Bier knapp unter 7%. Die Doppelbock Biere sind mehr Spezialitäten, als Biere zum Durstlöschen. Ein Doppelbock sollte der Biertrinker geniessen und in Ruhe trinken.

Der Namensgeber des sehr kräftigen, dunklen Doppelbock Bier ist Cosmas Damian Asam, ein Maler und Architekt aus dem Spätbarock. Er lebte 1686-1739 in Süddeutschland und arbeitete zusammen mit seinem Bruder dem Stuckateur und Bildhauer Egid Quirin Asam in verschiedenen Schlössern und Kirchen an deren Ausgestaltung mit. Die Weltenburger Kloster Brauerei gab dem Starkbier diesem Namen, weil das Doppelbock ebenso eine kräftige, starke Erscheinung hat.

Die Weltenburger Klosterbrauerei liegt westlich von Kelheim, nicht weit von Regensburg entfernt. Die Klosteranlage liegt idyllisch gelegen an einer Spitzkehre an der Donau. Die Kloster Brauerei hat eine lange Tradition und bietet heute ganze 10 Biersorten für den Bierliebhaber an. Weiterlesen

Der Hirschbräu Doppel-Hirsch Allgäuer Doppelbock

Doppel Hirsch Allgäuer DoppelbockDer Hirschbräu Doppel-Hirsch ist ein dunkles Doppelbock-Bier. Doppelbock ist eine noch alkoholstärkere Variante des Bock Bier. Die Einstufung als Doppelbock Bier richtet sich nach der Stammwürze. Nach dieser Einstufung durch die Stammwürze richtet sich auch die Biersteuer. Die Doppelbock-Biere zählen somit zu den stärksten Bieren die in Deutschland angeboten werden. Die Brauerei Der Hirschbräu, Privatbrauerei Höss liegt in der schönen Stadt Sonthofen. Sonthofen liegt etwa 40 Kilometer vom Bodensee entfernt am Nordrand der Allgäuer Alpen.

Die Brauerei Der Hirschbräu existiert seit 1657. Im Familienbesitz der Familie Höss befindet sich die Brauerei seit 1859. Die Brauerei hat ein recht vielfältiges Biersortiment. Seit 2013 exportiert die Privatbrauerei Höss in 19 Länder ihr feines Bier. Die Brauerei verwendet natürlich auch Tettnanger Hopfen zum Würzen des Bieres. Tettnang liegt in der Nähe des Bodensees, somit ist es der Haushopfen der Hirschbräu. Weiterlesen

Einbecker Ur-Bock Hell

Einbecker Ur-Bock HellDas helle Bockbier von der Einbecker Brauhaus AG ist ein Bockbier welches in der langen Tradition der Einbecker Bockbiere steht. Das Einbecker Ur-Bock Hell ist ein untergäriges Starkbier. Mit seinem hohen Stammwürze-Gehalt zählt es laut dem deutschen Biersteuergesetz als Bockbier. Die Einbecker Brauerei hat ein paar Bockbiere im Sortiment, aber auch zwei Pilsener Biere und andere Biersorten werden im Einbecker Brauhaus gebraut. Bier brauen hat in der von Fachwerkhäusern geprägten, ehemaligen Hansestadt, lange Tradition. Schon im Mittelalter waren die Einbecker Biere in der gesamten Hanse sehr beliebt und berühmt.

Das Einbecker Ur-Bock Hell ist ein helles Bockbier. Nach dem Einschenken verströmt es einen leicht alkoholischen, angenehm malzigen Duft.Der Schaum vom Ur-Bock Hell ist nicht sehr haltbar und fällt doch recht schnell zusammen. Bei den meisten Bockbieren ist die Schaumhaltbarkeit nicht so ausgeprägt wie bei einem Pilsener. Für eine Bockbier hat das Ur-Bock Hell recht viel Kohlensäure. Im Geschmack ist das Einbecker Ur-Bock Hell recht malzig. Leichte alkoholische Noten machen sich bemerkbar. Aber auch etwas Hopfen versucht sich gegen das Malz im Geschmack durchzusetzen. Für ein Bockbier ist das Einbecker Ur-Bock hell schön ausgewogen. Es ist nicht so typisch klebrig und malzig wie einige Bockbiere. Im Abgang bleibt dann noch der Malzcharakter und auch der Hopfen zeigt sich im Nachgeschmack noch einmal deutlich. Insgesamt sehr rund, aber eben doch ein Bockbier. Es ist mehr ein Bier zum Geniessen, man sollte es nicht als Durstlöscher einsetzen, dafür ist es dann doch zu kräftig eingebraut.

Das Einbecker Ur-Bock Hell hat einen Alkoholgehalt 6,5% für eine Bockbier recht typisch. Die Einbecker Brauer stellen ein Bier mit einer Stammwürze von 16,2% her. Es ist ein Bockbier, auch nach dem deutschen Biersteuergesetz. Bockbiere haben ja mehr als 16 % Stammwürze, Dopplebockbiere mehr als 18 % Stammwürze.

Das Einbecker Landbier ist schon mehr ein Bier zur Erfrischung. Das Einbecker Brauherren Pilsener ist ein Hochgesang für den Hopfen-Liebhaber. Pilsener Bier ein hopfiges Bier mit ausgewogenem Geschmack.

Einbecker Ur-Bock Dunkel

Einbecker Ur Bock dunkelEinbecker Ur-Bock Dunkel ist das kernige Bockbier der Einbecker Traditions-Brauerei. Es ist ein  dunkles, malziges Bockbier mit der für Bockbiere recht kräftigen Stammwürze. Das Einbecker Brauhaus ist bekannt und berühmt für ihre Bockbiere, auch historisch gesehen. Der Name Bockbier leitet sich ja vom Einbecker Bier ab. Schon während des Mittelalters war die alte Fachwerkstadt Einbeck bekannt und berühmt für ihre Biere. Damit die Biere überall in der Hanse getrunken werden konnten, mussten sie vorbereitend für die langen Transportwege, stärker eingebraut werden, um sie haltbarer zu machen. Das der damit einhergehende stärkere Alkoholgehalt den Menschen damals gefallen hat, läßt sich leicht vorstellen. Viele der normalen Biere im Mittelalter waren viel dünner und so läßt sich erklären, dass das ainpöcksche Bier solch einen Anklang fand und die Menschen überall in der Hanse es gerne tranken.

Die Einbecker Brauhaus AG braut schon seit Jahrhunderten ausgezeichnete Biere, vor allem auch Bockbiere und stärker eingebraute Biere. Das Einbecker Ur-Bock dunkel ist ein gutes Beispiel hierfür.

Das Einbecker Bock dunkel ist ein sehr typisches dunkles Bockbier. Es verströmt einen wunderbaren, malzaromnatsichen Geruch. Der Schaum ist schön fein, allerdings nicht so lang anhaltend. Bei Starkbieren ist es aber meistens so, dass der Schaum nicht so stabil ist wie bei einem Pilsener. Das Einbecker Ur-Bock Dunkel schmeckt sehr malzig, kräftig. Leicht versteckt kommen ein paar Noten vom dunklen Malz hervor. Es schmeckt dadurch etwas karamellig. Ganz sachte kommt auch der Alkohol zum Tragen. Im Nachtrunk bleibt das malzige Erlebnis und wird mit einer Alkoholischen Note ergänzt. Wie die meisten Starkbiere und Bockbiere ist es ein Getränk zum Geniessen und nicht zum wegtrinken, wenn man Durst hat. Solch ein Bockbier hat nicht die leichte Bekömmlichkeit wie ein „normales“ Bier, dass ist selbstverständlich. Solch ein Einbecker Ur-Bock Dunkel ist ein Tipp für Geniesser.

Das Einbecker Ur-Bock Dunkel hat einen Alkoholgehalt von 6,5%. Wie es bei einem Bockbier sein muss beträgt der Stammwürzegehalt 16,2%. Es ist damit ein typisches Bockbier. Laut dem deutschen Biersteuergesetz muss ein Bockbier ja wenigstens 16% Stammwürze haben.

Einbecker Mai Ur Bock

Einbecker Brauhaus Mai Ur BockDas Einbecker Mai Ur Bock ist ein Bockbier der Einbecker Brauerei und nur erhältlichbfür eine kurze Zeit im Frühjahr. Mai Bockbier ist aus der Tatsache entstanden, dass man früher beim Bier brauen abhängig war von Sommer und Winter, also den vorherrschenden Temperaturen. Aus der Tradition war immer das letzte Bier der Wintersaison ein stärker eingebrautes Bier also ein Bockbier. Daraus enstand die Tradition, die auch noch heute von vielen deutschen Braureien gepflegt wird, ein Mai-Bock zu brauen. Der Name Bockbier hat übrigens nichts mit dem männlichen Ziegenbock zu tun. Vielmehr leitet sich der Name Bockbier vom ainpöckschen Bier, also dem Einbecker Bier, ab. Im Mittelalter wurde das Bier der Bierbraustadt Einbeck überall in der Hanse verkauft und auch gerne getrunken. Dann man das Bier damals, für die langen Transportwege stärker einbrauen musste etablierte sich also der Name Bockbier, also Einbecker Bier.

Ganz in dieser Traditon braut die Einbecker Brauhaus AG auch heute traditionelle Bockbiere von höchster Qualität. So auch den Einbecker Mai-Ur-Bock. Im Frühjahr kann man das leckere Bockbier erwerben und auch nur für eine begrenzte Zeit.

Das Einbecker Mai-Ur-Bock hat im Glas einen nur kruz haltbaren Schaum. Bei Bockbieren ist das jedoch meist typisch, dass die Schaumhaltbarkeit nicht so gut wie bei einem Pilsener Bier ist. Der Geruch zeigt schon viel Malz und auch Karamellnoten. Im Geschmack ist das Bockbier sehr süffig. Viel Malz aber auch eine leichte Herbheit vom Hopfen zeigt sich im Geschmacksbild. Es ist schon recht süßlich, wirkt aber nicht so klebrig wie manche Vertreter der Bockbier Fraktion. Den stärkeren Alkoholgehalt merkt man an einem leichten wärmenden Touch. Es ist ein gutes Bier was die Einbecker Brauerei da gebraut hat. Bockbiere sind aber immer irgendwie speziell und man sollte sich die Zeit nehmen sie auch zu geniessen und wirklich das Geschmackerlebnis auf ein wirken zu lassen.

Das Bockbier hat einen Alkoholgehalt von 6,5 %. Damit liegt das Einbecker Mai-Ur-Bock im angenehmen Bereich. Für ein Bockbier ist das Einbecker Mai-Ur-Bock mit 16,2 % stärker eingebraut.

Das Ur-Bock schmeckt lecker, mein Favorit von der Einbecker Brauhaus AG ist allerdings das Brauherren Pils.

Einbecker Winter-Bock ein kräftiger Doppelbock

einbecker-winterbock-doppelbockDoppelbock der Einbecker Brauhaus AG. Der saisonale Winter-Bock der Einbecker Bierbrauerei ist ein Doppelbock, also noch etwas stärker beim Bier brauen eingebraut als ein normales Bockbier. Dadurch hat es mehr Stammwürze und natürlich auch einen höheren Alkoholgehalt als ein normales Bockbier. Genau das richtige Gebräu für die kalte und winterliche Jahreszeit.

Einbeck: Geburtsstadt der Bock-Bierherstellung

Die Einbecker Brauhaus AG ist ja traditionell mit dem Bier brauen von Bockbier eng verbunden. Der Name Bockbier leitet sich ja nicht von der männlichen Ziege, dem Bock ab, sondern vom historischen Namen der alten Fachwerkstadt Einbeck. Das Einbecker Bier war schon im Mittelalter sehr beliebt und berühmt und wurde schon zu Hanse Zeiten in alle Ecken der Hanse transportiert und getrunken.

Bier brauen aber kräftig

Doppelbock ist laut dem deutschen Biersteuer-Gesetz ein Bier mit mindestens 18 % Stammwürze. Es gibt auch Doppelbock Biere mit bis zu 30 % Stammwürze. Das Doppelbock-Bier zählt aber zu den Bieren mit einer sehr geringen Abnahmemenge und ist eher ein Nebenprodukt bei der Bierherstellung. Das Doppelbock-Bier ist mehr ein Genussbier welches man nicht in größeren Mengen trinken sollte. Bockbiere sind mitunter durch ihren sehr hohen Alkoholgehalt nicht so bekömmlch wie normale Pilsener oder Lagerbiere. Dennoch haben die meisten deutschen Brauereien auch ein Bockbier oder auch Doppelbock in ihrem Biersortiment. Das ist eben Tradition beim Bier brauen und der Bierherstellung.

Doppelbock für kalte Winterabende und die dunkle Jahreszeit

Das Einbecker Winter-Bock ist das richtige Bier für den kalten Winterabend. Es ist recht dunkel-bernsteinfarben im Glas und nach dem Einschenken verströmt es einen alkoholischen, malzigen Duft. Auch der Geschmack des Doppelbocks ist schön kräftig malzig, ohne aufdringlich süß zu sein. Der eingesetzte Hopfen beim Bier brauen gibt der Malzsüße einen guten Gegenpol und läßt das Bier sehr angenehm schmecken. Neben der Komposition von Malz und Hopfengeschmack macht sich ein leicht alkoholischer Geschmack bemerkbar. Auch im Abgang ist der Winter Bock schon recht wärmend alkoholisch und kräftig malzig. Für ein so starkes Bier, ist es aber der Einbecker Brauerei gelungen ein rundes Geschmackserlebnmis zu brauen. Die Bierherstellung von Bockbier ist aber in Einbeck auch eine lange Tradition.

Einbecker Winter-Bock ein paar Zahlen

Das Einbecker Winter Bock hat einen Alkoholgehalt von 7,5 % vol. Alkohol. Mit einer Stammwürze von 18,2 % ist es das am stärksten eingebraute Einbecker Bier. Es ist kein Bier von dem man mehrere Flaschen trinkt. Es ist ein leckeres Bockbier welches zum gemütlichen und genussvollen Trinken einlädt.

Schlossbrauerei Au: Schnee Bock – Winterliches Auer Festbier

schlossbrauerei-au-schnee-bockEin besonderes Winter-Bockbier hat die Schlossbrauerei Au/Hallertau im Programm. Passend ist natürlich auch das Doppelbockbier in der Auer Winterkiste mit enthalten.

Das besonders kräftige dunkle Doppelbockbier von Schlossbrauerei Au/Hallertauer ist ein ganz besonderes Bier. Ein Doppelbock ist ein besonders kräftiges Bier. Es hat eine sehr hohe Stammwürze, das heißt einen hohen Anteil an gelösten Stoffen in der Bierwürze bei der Bierherstellung. Laut dem deutschen Biersteuergesetz hat es eine Stammwürze von über 18 %. Der Alkoholgehalt geht damit natürlich auch in die Höhe. Ein Doppelbockbier hat über 7 vol. %  Alkohol. Ein Doppelbock ist eine nicht so verbreitete Biersorte, weil sie ja durch den hohen Alkoholgehalt nicht sonderlich bekömmlich ist, jedenfalls wenn man mehr als ein Bier trinkt.

Der Schlossbrauerei Au in der Hallertau gelingt es aber eine sehr gelungene Kreation der Biersorte zu brauen. Das Bockbier hat einen kräftigen Geruch nach Malz und Caramell. Das recht dunkle Bier, verströmt ein intensives Aroma. Der Geschmack ist etwas alkoholisch, wärmend. AUch hier macht sich viel Malz bemerkbar. Es wirkt aber nicht unbedingt pappig süß. Im Abgang kommt sogar eine gewisse Bitterheit zum Vorschein. Für ein Doppelbockm ein sehr harmonisches Geschmackserlebnis. Doppelbockbiere sind immer solche Sache, sie sind schonmal lecker.  Auf nüchternen Magen sollte man sie aber nicht trinken und mehr als eine Flasche ist auch nicht unbedingt empfehlenswert. Ein gelungener Doppelbock ist allerdings auch eine besondere geschmackliche Erfahrung, und der Schnee Bock von der Schlossbrauerei Au ist wirklich ein Genuss.

Der Schnee Bock ist sehr kräftig eingebraut und hat nach der Gärung einen Alkoholgehalt von 7,9 % vol. Es hat einen hohen Stammwürze Gehalt von 18 % und es ist daher im Sinne der deutschen Bierherstellung ein Doppelbock-Bier.

Das Doppelbock-Bier Schnee Bock war enthalten in der Hallertauer Winterkiste, einer Sortimentskiste der Schlossbrauerei Au in der Hallertau.

Flensburger Frühlingsbock

felnsburger-frühlingsbock-bockbierFlensburger Frühlingsbock wird von der Flensburger Brauerei gebraut im Norden Deutschlands in der Nähe zur Grenze nach Dänemark. Die Flensburger Brauerei hat ihre Biere bekannt gemacht durch die weiderverwendung der Bügleverschluss-Flasche. Seit dem taucht in der Flensburger Bier Werbung immer das „plop!“ auf. Das Geräusch welches entsteht wenn man die Flasche mit dem Daumen öffnet und den Verschluss aufplöppen lässt. Die Brauerei wurde 1888 gegründet. Die Flensburger Brauerei feiert dieses Jahr ihr 125. Jubiläum und hat ein deswegen ein paar spezielle Angebote auf Lager. Bis September 2013 läuft ein Gewinnspiel. Jedes Flensburger Pilsener hat ein Gewinnsymbol auf der Unterseite des Bügelflaschen-Verschlusses. Hiermit kann man am großen Flensburger 125 Jahre Jubiläumsspiel teilnehmen. Aber auch etwas Besonderes beim Bier brauen hat sich die Flensburger Brauerei einfallen lassen: Eine Besonderheit bei der Flensburger Bierherstellung stellt das „Edles Helles“ dar, welches nach einer Rezeptur von 1955 gebraut wird.

Die Flensburger Brauerei steht für mich eher traditionell für die Hopfen-herbe Art der Bierherstellung. Das die Flensburger Brauerei auch Bock Biere braut, war mir noch gar nicht so bewusst. Der Flensburger Frühlingsbock ist ein sehr leckeres Bock Bier. Im Glas kommt es von hell-goldener Farbe daher. Sehr süffig, nicht pappig süß mit dezenter Herbe. Der höhere Alkoholgehalt macht sich durch einen wohlig, warmen Abgang bemerkbar.

Das Flensburger Frühlingsbock ist keine Alltagsbier. Wie die meisten Bockbiere finde ich das man ein solch starkes Bier dann doch eher zu besonderen Anlässen trinkt und geniesst.

Das Flensburger Frühlingsbock hat einen Alkoholgehalt von 6,9 % vol.