Kulmbacher Export

kulmbacher-exportKulmbacher Export ist nach Art eines Export Bieres gebraut. Das heißt es ist ein untergäriges Bier welches etwas stärker als ein Pilsener eingebraut worden ist. Beim Bier brauen legt der Braumeister es auf eine höhere Stammwürze aus. Meistens ist ein Export Bier auch etwas schwächer gehopft als ein Bier von der Pilsener Brauart. Dennoch haben viele Export Biere natürlich ein wunderbares Hopfenaroma und es sollte auch ein qualitativ hochwertiger Hopfen verwendet werden. Aber ein Export ist meist ein wenig kräftiger eingebraut, hat also eine höhere Stammwürze.

Die Kulmbacher Reichelbräu Brauerei wurde im Jahre 1846 gegründet. Im Jahre 1996 wurde mehrere Braureien zur Kulmbacher Brauerei AG vereint. Dies waren die Reichelbräu, Mönchshof, EKU und die Sandlerbräu. Kulmbach, die heimliche Hauptstadt des Bieres, liegt in Oberfranken. Gute 100 Kilometer nördlich von Nürnberg liegt die Stadt, die für ihr Bier, aber auch für Bratwürste bekannt ist. In der Plassenburg in Kulmbach liegt übrigens Deutschlands größtes Zinnfiguren Museum. Einmal im Jahr, meistens Ende Juni, findet in Kulmbach auch die große Kulmbacher Bierwoche statt. Es ist eine Veranstaltung die viele Besucher nach Kulmbach lockt, ohne das ein Oktoberfest-Charakter hat.

Das Kulmbacher Export ist ein sehr angenehmes nicht so bitteres Bier. Es ist angenehm malzig und hat einen stärkeren Körper. Die Hopfennote ist sehr weit zurück. Es macht sich aber trotzdem ein angenehmes Hopfenaroma bemerkbar. Der Kohlensäuregehalt ist sehr erfrischend und dadurch bekommt das Bier eine gewisse Spritzigkeit.

Das Kulmbacher Export hat einen Alkoholgehalt 5,4 % und Stammwürze von 12,5 %. Für ein Export Bier also ganz typische Werte.

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